• Gelbschnabelente

    Lateinischer Name: Anas undulata
    Körpergröße: 51-58 cm
    Gelegegröße: 4-12 Eier
    Brutdauer: 26-29 Tage
    Lebensraum: nahrungsreiche Binnengewässer
    Verbreitung: Afrika
    Nahrung: Sämereien, Pflanzen, Insekten, Larven, Muscheln

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    Gelbschnabelente

    Fortpflanzung
    Gelbschnabelenten bauen ihre Nester bevorzugt auf trockenem Grund unter Sträuchern. Das Gelege umfasst etwa zehn bis zwölf cremefarbene Eier, die 27 bis 29 Tage bebrütet werden. Die Küken wechseln aus dem Dunenkleid in das Jugendkleid ab dem 22. Lebenstag und zeigen bereits in ihrer zehnten Lebenswoche erste Flugübungen. Geschlechtsreif sind Jungvögel bereits vor dem Abschluss des ersten Lebensjahres.

    Nahrung
    Gelbschnabelenten leben überwiegend von Wildgräsern und Wasserpflanzen. In Regionen, wo Ackerbau betrieben wird, fallen sie gegen Abend auch auf den Getreidefeldern ein. Die Nahrung der Jungvögel besteht außerdem zu einem sehr großen Anteil aus Insektenlarven.

    Gelbschnabelente als Ziergeflügel
    Gelbschnabelenten werden seit mehr als 150 Jahren als Ziergeflügel gehalten. Einer der ersten Zoos, die diese Art hielt und nachzüchtete, war 1853 der Zoo in London. Die erste Zucht innerhalb Deutschlands gelang dem Zoo in Berlin1881. In der Regel wird die Helle Gelbschnabelente gehalten.
    Gelbschnabelenten gelten als robust und winterhart und einfach zu halten. Da sie jedoch Stockenten ähneln, stießen sie auf wenig züchterisches Interesse, so dass die Tiere, die in Europa gehalten wurden, stark von Inzucht geprägt sind.
    Für einen langfristigen Fortbestand der Zucht ist man derzeit auf Wildimporte angewiesen. Als problematisch gilt außerdem, dass Gelbschnabelenten sich sehr einfach mit anderen Entenarten wie beispielsweise Stockenten kreuzen lassen. Um dies zu verhindern, wird die Haltung in Volieren empfohlen. Volierenhaltung verhindert außerdem, dass Gelbschnabelenten sich als Gefangenschaftsflüchtlinge in die europäischen Wildentenbestände einkreuzen.
    Gelbschnabelenten lassen sich unter anderem im Tierpark Hagenbeck beobachten.

  • Rotschulterenten

    Lateinischer Name: Callonetta leucophrys
    Herkunft: Südamerika
    Körperlänge: 35-40cm
    Gewicht: 330-380g
    Gelege: 5-7 weiße Eier
    Eiabage: ab April
    Brutdauer: 24-26 Tage
    Geschlechtsreife: ab 1. Lebensjahr
    Ringgrösse: 7mm

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    Rotschulterenten

    Rotschulterenten sind anspruchslos, verträglich, leicht züchtbar und wenig kälteanfallig. Während der Paarungszeit können die Männchen Aggressiv gegenüber anderen Rotschulter-Männchen werden.

    Lebensraum und Bestand
    Die Rotschulterente lebt in Sümpfen und Seen der bewaldeten Savannenlandschaften Südamerikas. Sie bevorzugt die nahrungsreichen Überschwemmungsgebiete der Flüsse, meidet hingegen die Gewässer der Regenwälder als auch Flüsse mit Steilufern.
    Die IUCN beziffert den Gesamtbestand der Rotschulterente auf 10.000 bis 100.000 Tiere, wobei die Vorkommen auf relativ kleine Gebiete begrenzt sind, in denen dann aber Ansammlungen von 1000 Tieren keine Seltenheit darstellen. Die Art gilt als ungefährdet.

  • Mandarinenten

    Lateinischer Name: Aix galericulata
    Herkunft: Nordchina bis Japan
    Körperlänge: 40-45cm
    Gewicht: 510-630g
    Gelege: 9-12 rahmbraune Eier
    Eiabage: ab April
    Brutdauer: 30-31 Tage
    Geschlechtsreife: ab 1. Lebensjahr
    Ringgrösse: 9mm

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    Mandarinenten

    Verbreitung und Lebensweise:
    Eine der schönsten Enten ist die Mandarinente, die im Osten Sibiriens, Chinas und in Japan ihre Heimat hat. Gewässer, die von Wald und vielen Pflanzen umgeben sind, weren bevorzugt als Biotop gesucht. In einer Baumhöhle brütet das Weibchen das Gelege aus und lockt die Küken zum Spurng aus 5 bis 20 Meter Höhe auf den Boden herab.

    Beschreibung:
    Der Mandarin-Erpel ist der farbenprächtigste unter aller Entenarten. Sein Weibchen sieht dagegen graubraun und dunkel gefleckt aus.

    Haltungsbedigungen:
    Die Mandarinente wird gern gehalten und gezüchtet. Allerdings zeigt sich der Erpel gegenüber Artgenossen und anderen Enten unverträglich. Sogar das eigene Weibchen wird oft groß behandelt. Das Gelege besteht aus 7 bis 12 gelbbraunen Eiern. Die Küken schlüpfen nach einer Brutdauer von etwas 31 Tagen. Mit ihren dann schafren Krallen helfen sie sich aus dem Nistkasten.

    Fütterung:
    Die Nahrung der Mandarinente ist mit teils Pflanzlichem, teils Tierischem ähnlich zu gestalten wie die der Brautente. Im Herbst und Winter nimmt sie gern Bucheckern, Eicheln, Buchweizen, Weizen und Reis zu sich, sonst viele Schnecken, Insekten, auch Fische sowie Wasserpflanzen und viel Grünes wie Wasserlinsen, klein gehackte Vogelmiere, Löwenzahn und Salat.

    Verhalten und Stimme:
    In der Natur leben die Erpel friedlich in Gruppen und führen gemeinsam BAlztänze auf. Die Erpel lassen schnarrende Laute während der Balz hören. Die Enten rufen "käck" beim Führen ihrer Küken. Sonst sind diese Waldenten sehr schweigsam.

  • Brautenten

    Lateinischer Name: Aix sponsa
    Herkunft: Nordamerika
    Körperlänge: 48-55cm
    Gewicht: 540-680g
    Gelege: 10-13 blaue rahmfarbenen Eier
    Eiabage: ab März
    Brutdauer: 28-32 Tage
    Geschlechtsreife: ab 1. Lebensjahr
    Ringgrösse: 9mm

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    Brautenten

    Verbreitung und Lebensweise:
    Aus dem Osten Nordamerikas, aber auch aus den US-Weststaaten stammt die Brautente. Sie lebt in kleinen Gruppen an Seen und langsam fließenden Gewässern in waldreichen Biotopen.

    Beschreibung:
    Auffallend ist die blau, grün und lilarot schillernde Federhaube, sein schönes Federkleid und die leuchtend roten Augenringe beim Männchen. Sein Weibchen ist überwiegend graubraun und auch seine Haube ist kleiner und graubraun. Die Augen haben eine weiße Umrandung.

    Haltungsbedigungen:
    Die Brautente ist als Bewohnerin von Gehegen in Vogelparks und Zoos sehr begehrt. Auch von privaten Liebhabern wird sie zahlreich gezüchtet. Das Weibchen brütet zuverlässig die 6 bis 15 Eier eines Geleges in dem mit Dunen gepolsterten Brutkasten aus. Die Jungen schlüpfen nach etwa 30 Tagen. Sie verlassen gleich danach das Nest, werden von den Eltern zum Wasser geführt und bis zum Flüggewerden mit etwa 60 Tagen betreut.

    Fütterung:
    Im Herbst und Winter sind vor allem Getreide, Buchweizen, Reis und anderes Pflanzliches zu geben. Im Frühjahr und Sommer wird dagegen tierisches Futter wie Mehlwürmer und andere Insekten, Krebschen und Schnecken gebraucht, beim Weibchen besonders vor dem Legen. Dann und für die Aufzucht der Küken ist viel Grünes, auch Wasserpflanzen nötig.

    Verhalten und Stimme:
    In der Natur springen die Küken nach dem Schlupf auf den Boden, aus Baumhöhlen, die zwischen 5 und 20 m Höhe liegen. Brautenten sind leise. Nur ihr Warnruf klingt scharf "krrreck".

  • Moorenten

    Lateinischer Name: Aythya nyroca

    Größe: 38 bis 42 cm
    Eifarbe: hellbeige
    Gelege: 8-10 Eier
    Brutdauer: 25-27 Tage
    Aufzucht: 55-60 Tage

    Merkmale:
    Geschlechter sehr ähnlich. Beide mit kräftig kastanienbraunem Gefieder an Kopf, Hals, Brust und Flanken und sehr dunklem, fast schwarzem Rückengefieder. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal sind die weißen Unterschwanzdecken; sie haben auch die Weibchen der Reiherenten, besonders im Herbst. Der hohe Scheitel der Moorenten schließt eine Verwechslung mit der rundköpfigen Reiherente jedoch aus. Aus der Nähe kann man die Geschlechter durch das helle Auge und den dunklen Nackenring des Männchens unterscheiden.

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    Moorenten

    Lebensraum:
    Moorenten brüten nur in flachen Frischwasserhabitaten mit reichlichem Wasserpflanzenbewuchs und dichter Ufervegetation wie Schilf und Weiden. Außerhalb der Brutzeit werden Salzwasser- und offenere Habitate gesucht.

    Nest:
    Eine große Plattform aus gerade verfügbarem Material, im Schilf oder der Schwimmblattflur verborgen.

    Nahrung:
    Hauptsächlich Samen, Blätter und Pflanzensprosse. Zu gleichen Teilen tauchend und gründelnd.

    Verbreitung:
    Hauptverbreitungsgebiet zwischen und nördlich Schwarzem und Kaspischen Meer. Auch im Süden und Osten des Aralsees. Sie brütet in Osteuropa; nur vereinzelt in Westeuropa. Kleine rückgängige Populationen existieren in Frankreich und Spanien, während sie in Italien, Griechenland, Marokko oder Algerien nicht mehr regelmäßig brütet.

    Wanderung:
    Die meisten Vögel überwintern südlich des Kaspischen Meeres, in der Türkei, Italien und stellenweise in Nordafrika. Die östlichen Bestände in Nordindien.

  • Gelbbrust-Pfeifgänse

    Lateinischer Name: Drendrocygna bicolor

    Größe: 51-53 cm
    Eifarbe: weiß
    Gelege: 6-16 Eier
    Brutdauer: 24-26 Tage
    Aufzucht: 63 Tage

    Merkmale:
    Die Gelbbrust-Pfeifgans ist an Kopf, Brust und Unterseite kräftig gelbbraun gefärbt. An der Kehle ist ein charakteristisch gänseartiger Fleck. Die Oberseite ist dunkelbraun mit gelbbraunen Querstreifen. Wie die anderen Pfeifgänse auch hat auch die Gelbbrust-Pfeifgans lange, kräftige Beine; bei ihr sind sie graublau gefärbt. Im Flug, während dem die Beine über den Schwanz hinaustragen, sind sie ein gutes Bestimmungsmerkmal. Die Geschlechter können nur durch die Stimme unterschieden werden. Die Vögel sind gesellig und stehen üblicherweise aufrecht in dicht gedrängten Trupps.

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    Gelbbrust-Pfeilgänse

    Lebensraum:
    Im wesentlichen in sumpfigen Habitaten anzutreffen, hat sich in den USA gut an Reisfelder angepasst. In weiten Teilen der Verbreitungsgebiete als Baumente bekannt.

    Nest:
    Einfache Mulde in der Sumpfvergetation, meist über dem Wasser. In manchen Gegenden nistet der Vogel in Baumhöhlen, auf dem Boden oder in verlassenen Nestern fremder Arten.

    Nahrung:
    Samen von Wasserpflanzen, Getreide und Wasserinsekten (besonders Käfer) werden beim Tauchen aufgenommen.

    Verbreitung:
    Außergewöhnlich verbreiteter Vogel. Die Art kommt ohne sichtbare Unterschiede im Süden der USA, Mexiko, Südamerika, dem südlichen Afrika, Madagaskar, Indien, Sri Lanka und Burma vor.

    Wanderung:
    Wie die meisten tropischen Arten ist auch die Gelbbrust-Pfeifgans ein Standvogel.

  • Smaragdenten

    Lateinischer Name: Anas platyrhynchos f. domesticus

    Smaragdenten sind relativ kleine Enten. Sie bestechen durch einen intensiven metallischen smaragdgrünen Glanz, was ihnen auch ihren Namen gab. Smaragdenten kommen ursprünglich vom amerikanischen Kontinent. Woher genau, weiß man leider nicht. Smaragdenten zählen zu den etwas kleineren Entenrassen. Sie sind etwas kleiner als die Stockenenten und werden recht zutraulich. Im Alter bekommt das Gefieder der Smaragdenten, insbesondere der Weibchen, immer mehr weiße Flecken.

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    Smaragdenten

    Haltungsbedigungen:
    Smaragdenten brauchen ein Gehege, dass mindestens 15 - 20 m² groß ist. Da sie ein festes Gefieder haben, brauchen sie unbedingt Wasser zum Baden. Das kann ein Naturteich sein, aber auch größere Plasteteiche aus dem Baumarkt tun es.

    Zucht:
    Smaragdenten brüten noch gern selber und ziehen ihre Jungen mit großer Hingabe auf. Eiablage beginn ab April. Fast täglich wird von der Smaragdente ein Ei gelegt. Das Gelege kann bis zu 20 Eier umfassen. Brutdauer ca. 28 Tage.

    Futter:
    Smaragdenten fressen fast alles, was ihnen vor den Schnabel kommt. Sehr gern fressen sie diverse Wasserpflanzen. Auch Grünzeug von der Wiese wird nicht verschmäht. Schnecken und anderes Krabbeltier wird gerne auch genommen. Die Jungen Smaragdenten benötigen tierisches Futter. Dazu zählen Mehlwürmer, Heimchen, Heuschrecken und Spinnen. Die kleinen Smaragdenten wachsen sehr schnell.

    Auf dem Bild ist ein Erpel abgebildet. Die Erpel verfügen über eine Locke am Schwanz.

  • Stockenten

    Lateinischer Name: Anas platyrhynchos

    Größe: 50-65 cm
    Eifarbe: grau-grün
    Gelege: 9-13 Eier
    Brutdauer: 27-28 Tage
    Aufzucht: 50-60 Tage

    Merkmale:
    Erpel mit grün schillerndem Kopf, weißem Halsring und brauner Brust. Grauer Oberkörper, beige Unterseite und schwarzes Heck mit weißem Schwanz. Weibchen braun und beige gesprenkelt, mit duklem Scheitel und Augenstreifen.

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    Stockenten

    Lebensraum:

    Brütet an Seen, Teichen, Flüssen und geschützten Küstenabschnitten. Sehr anpassungsfähig. Oft in Stadparks.

    Nest:
    Im Gebüsch verborgene, dunengepolsterte Bodenvertiefung. Manchmal unter Steinen, in Baumhöhlen, alten Nestern.

    Nahrung:
    Allesfresser. Siebt Samen und Insekten von der Wasseroberfläche, taucht nach Wasserpflanzen und versunkenen Eicheln, weidet an Land Gräser, Pflanzenwurzeln und Samen und schüttelt Kleintiere aus dem Laub.

    Verbreitung:
    Graslandschaften und Waldgebiete der nördlichen Hemisphäre. Nicht in der Tundra.

    Wanderung:
    Die Vögel der nördlichen USA und Westeuropas sind weitgehend Standvögel. Die aus Kanada und Rußland ziehen zum Überwintern weite Strecken in die südlichen Staaten bzw. nach Südeuropa, Nordindien und Indochina.

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Grotenbachteich

Gummersbach-Reininghausen
Reininghauser Straße
Notfall-Handynummer
0151 23026556

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