• Agaporniden

    Bei diesen kleinen zierlichen Papageien unterscheidet man verschiedene Farbschläge: Erdbeerköpfchen, Grauköpfchen, Pfirsichköpfchen, Rosenköpfchen, Rußköpfchen, Schwarzköpfchen und Taranta-Unzetrennlicher. Die kleinen werden auch als Unzertrennliche oder Liebesvögel bezeichnet.
    In unseren Volieren fliegen hauptsächlich die Rosenköpfchen.



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    Agaporniden

    Agapornis roseicollis - Rosenköpchen

    Verbreitung und Lebensweise:
    Das Rosenköpfchen hat seine Heimat im Südwesten Afrikas, und zwar in Namimbia und dem südl. Angola, wo es die Savannen vom Flachland bis in Höhen von 1600 m bewohnt.

    In Baumgruppen, die nahe an Gewässern stehen, brütet es. Meistens sucht es die großen Nester der Siedelweber auf und nistet kolonieweise mit diesen zusammen darin.

    Beschreibung:
    Das Rosenköpfchen hat keinen roten, sondern einen hornbarbenen Schnabel, dazu eine rosa Gesichtsmaske.

    Haltungsbedigungen:
    Kann in großen Käfig und in Innen- wie Gartenvolieren gehalten werden, auch im Winter. Brütet leicht auf meistens 4 bis 5 Eiern, aus denen nach 22 Tagen die Jungvögel schlüpfen. Diese verlassen mit 6 Wochen das Nest und werden noch 14 Tage lang gefüttert.

    Fütterung:
    Die Ernährung des Rosenköpfchens ist mit Hirse, Glanz sowie etwas geschältem Hafer und Sonnenblumenkernen, dazu Grünes und Obst sehr einfach. Zur Aufzucht der Jungen ist Keimfutter notwendig. Stets sollte Grit zur Verfügung stehen, ebenso frisches Trink- und Bedewasser.

    Verhalten und Stimme:
    Nistmaterial wird vom Rosenköpfchen im Bürzelgefieder zum Nest getragen, und nicht, wie von den meisten Vögeln, im Schnabel. Auch wenn viele der Rindenstreifen unterwegs verloren gehen, schafft es das Weibchen trotzdem, sein kugeliges Nest daraus fertigzustellen. Seine Stimme ist ein schrilles Kreischen. Er kann aber auch ganz zart zwitschern.

  • Wellensittiche

    Lateinischer Name: Melopsittacus undulatus

    Verbreitung und Lebensweise:
    Der Wellensittich bewohnt fast das gesamte Innere Australiens und dringt nur an wenigen Stellen bis an die Küste vor.

    In oft großen Schwärmen lebt er im Gras- und Buschland, auch in den heißesten Gebieten. Darum sucht er die Nähe von Wasserläufen und künstlichen Wasserstellen nahe von Ansiedlungen. Diese sind inzwischen wichtig für ihn.



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    Wellensittich

    Beschreibung:
    Wellensittich-Männchen sind vom Weibchen an der blauen Nasenwachshaut sehr gut zu unterscheiden, die bei diesen meist braun sind.

    Haltungsbedigungen:
    Der Wellensittich ist der meistgehaltene Ziervogel. Er fühlt sich in einem großen Käfig und bei viel Freiflug in der Wohnung wohl, noch besser in einer Innenvoliere, vorzugsweise wenn diese mit einer Gartenvoliere verbunden ist. Es werden in einen Nistkasten 3 bis 7 Eier gelegt. Sie brauchen 18 Tage der Bebrütung. Beide Eltern versorgen die Nestlinge, die nach 5 Wochen ausfliegen. 2 bis 3 Wochen später sind sie selbstständig.

    Fütterung:
    Zu seiner Ernährung braucht der Wellensittich ein Mischfutter aus verschiedenen Hirsesorten und Glanz. Hat er Nestlinge zu versorgen, sollte viel Keimfutter gegeben werden, das verdaulicher und reicher an Vitalstoffen ist. Dann wird viel Grünes wie Vogelmiere und andere Wildkräuter genommen, aber auch sonst ist es sehr beliebt.

    Verhalten und Stimme:
    Der Wellensittich zeigt sich sehr zutraulich. Seine Stimme kann recht laut und hart sein, jedoch meistens ist sie ein zwitschernder Gesang.

    Interessantes über den Wellensittich
    • Der Wellensittich stammt ursprünglich aus Australien. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Wellensittiche per Schiff nach Europa gebracht.
    • Die grün-gelbliche Färbung stellt die natürliche Färbung dar. Blaue Wellensittiche sind im Rahmen der Zucht erst nachträglich entstanden.
    • In Gefangenschaft sollten Wellensittiche nie alleine gehalten werden, da sie über ein natürliches Sozialverhalten verfügen.
    • Wellensittiche sind - entgegen der häufigen Annahme - nicht in der Lage, das Geschlecht zu wechseln.
    • Einen Teil des täglichen Wasserbedarfs können Wellensittiche aus der Nahrung beziehen.
    • Wellensittiche gehören zur Familie der Papageien. Ähnlich wie Aras können auch Wellensittiche menschliche Laute imitieren. In Bezug auf die Intelligenz sind Wellensittiche den Aras allerdings deutlich unterlegen.
    • Nur bei ausreichendem Nahrungsangebot beginnen Wellensittiche mit der Paarung.
    • Das Gefieder von Männchen und Weibchen unterscheidet sich hinsichtlich der Farbe nicht. Dennoch können beide Geschlechter zuverlässig an der Farbe ihrer Wachshaut (Haut über dem Schnabel) unterschieden werden. Bei den Männchen ist diese blau, bei den Weibchen dagegen rosa.
    • Wellensittiche bauen keine Nester, sondern bevorzugen Baumhöhlen.
    • Die Ernährung eines Wellensittichs besteht in freier Natur fast ausschließlich aus Samen und Körnern.
    • Ein Wellensittichherz schlägt mit einer Frequenz von 300 bis 400 Schlägen pro Minute. Viele Wellensittiche sterben aufgrund von Herzinfarkten, weshalb dringend empfohlen wird, Wellensittiche nicht übermäßig Stresssituationen auszusetzen.


  • Zebrafinken

    Lateinischer Name: Taeniopygia guttata Beschreibung:
    Weitere Namen: Australischer Zebrafink, Timor-Zebrafink
    Klasse: Vögel
    Größe: 10 - 11 cm
    Gewicht: 8 - 10 g
    Alter: 5 - 10 Jahre
    Aussehen: roter Schnabel, schwarz-weiß gestreifte Kehle, oranger Wangenfleck
    Geschlechtsdimorphismus: Ja
    Ernährungstyp: vorzugsweise Samenfresser (granivor)
    Nahrung: Grassamen, Insektenlarven, Fluginsekten
    Verbreitung: Australien und Sunda-Inseln



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    Zebrafink

    ursprüngliche Herkunft: vermutlich Australien
    Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
    Lebensraum: trockene und warme Habitate mit Nähe zu Gewässern
    natürliche Feinde: Raubvögel
    Geschlechtsreife: etwa nach 6 Monaten
    Paarungszeit: ganzjährig möglich
    Brutzeit: 12 - 16 Tage
    Gelegegröße: 4 - 6 Eier
    Sozialverhalten: Schwarmtier
    Vom Aussterben bedroht: Nein

    Interessantes über den Zebrafink
    • Der Zebrafink oder Taeniopygia guttata beschreibt eine Vogelart innerhalb der Prachtfinken, die in vielen Ländern seit Beginn des 20. Jahrhunderts als beliebter Ziervogel gehalten wird.
    • Er stammt ursprünglich aus Australien, wo sich sein Verbreitungsgebiet auf die nördlichen, östlichen und südlichen Küstenregionen beschränkt. Darüber hinaus ist der Zebrafink auf einigen der Kleinen Sunda-Inseln beheimatet.
    • Der Zebrafink verdankt seinen deutschen Namen der charakteristischen Zeichnung an der Kehle der Männchen, die durch feine schwarz-weiße Querstreifen gekennzeichnet ist. Darunter ist ein schwarzes Band erkennbar, durch das sich die gestreifte Kehle von dem hell beigefarbenen Bauch deutlich absetzt. Bei den Weibchen fehlen die Zebrazeichnung und der auffallende orange-rote Wangenfleck der Männchen.
    • Der Schnabel erscheint in einem leuchtenden Hellrot, die Beine und Zehen sind orange gefärbt.
    • Der Zebrafink erreicht eine Körpergröße von etwa elf Zentimetern und bringt zehn Gramm auf die Waage.
    • Domestizierte Zebrafinken sind etwas größer und deutlich schwerer als die wildlebenden Populationen.
    • Wilde Zebrafinken besiedeln ausschließlich trockene Landschaften und vertragen daher keine hohe Feuchtigkeit. Sie können in Trockenzeiten mit großer Hitze problemlos mehrere Wochen überleben, ohne Wasser zu trinken, da sich die Konsistenz von Blut und Harn bei Wassermangel verändert und dies die Vögel vor Austrocknung schützt.
    • Dennoch halten sich Zebrafinken gerne in der Nähe von Wasserstellen auf, die sie zum Baden und Trinken aufsuchen.
    • Die wichtigsten Nahrungsquellen sind Grassamen und Fluginsekten.
    • Die Paarung erfolgt saisonunabhängig, Zebrafinken sind bei günstigen Bedingungen ständig brutbereit. Dieser Umstand überträgt sich auch auf die Käfighaltung. Zebrafinken sind dafür bekannt, als Volierenvögel ununterbrochen Eier zu legen und diese erfolgreich auszubrüten.
    • In freier Wildbahn legen die Weibchen maximal sechs Eier in das Nest, das in der Regel in einer Baumhöhle gebaut wird, sich aber auch frei auf einem Ast befinden kann.
    • Die Küken schlüpfen nach einer Brutzeit von etwa zwei Wochen und verlassen das Nest nach etwa drei weiteren Wochen. In der Nacht kehren sie allerdings noch einige Zeit lang ins Nest zurück, um geschützt zu schlafen. Zebrafinken sind in freier Wildbahn äußerst gesellige Schwarmvögel, die als Haustiere zumindest paarweise gehalten werden sollten.


  • Halsbandsittiche

    Lateinischer Name: Psittacula krameri

    Weitere Namen: Kleiner Alexandersittich
    Klasse: Vögel
    Größe: 30 - 40cm (inkl. Schwanzfedern)
    Gewicht: 90 - 120g
    Alter: bis zu 20 Jahre
    Aussehen: überwiegend grüne Federn, gelb-grünes Brustgefieder, roter Schnabel
    Geschlechtsdimorphismus: Ja



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    Halsbandsittich

    Nahrung: Beeren, Samen, Nüsse, Knospen, Insekten
    Verbreitung: Afrika, Asien, Europa, Nordamerika
    ursprüngliche Herkunft: Afrika
    Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
    Lebensraum: In Mitteleuropa bevorzugt Parks und Grünanlagen
    natürliche Feinde: ?
    Geschlechtsreife: mit dem dritten Lebensjahr
    Paarungszeit: März - April
    Brutzeit: etwa 21 Tage
    Gelegegröße: 2 - 5 Eier
    Sozialverhalten: schwarmbildend
    Vom Aussterben bedroht: Nein

    Interessantes über den Halsbandsittich
    • Der Halsbandsittich oder Psittacula krameri beschreibt eine vier Unterarten umfassende Papageienart, die innerhalb dieser Familie als häufigster Vertreter gilt.
    • Der Halsbandsittich ist in Zentralafrika und Asien, durch Einbürgerung auch in Nordamerika und in Europa beheimatet.
    • Der als Neozoon in weiten Teilen Europas und in Amerika lebende Halsbandsittich stammt vermutlich von entflohenen Volierenvögeln ab.
    • Halsbandsittiche sind durch ihr am ganzen Körper hellgrünes bis gelbliches Gefieder, den leuchtend hell- oder dunkelroten Schnabel und die roten Ringe um die Augen unverkennbar. Ihren deutschen Namen verdanken sie dem schwarzen Band am Kinn, das am Hinterkopf in einen rosafarbenen Streifen übergeht.
    • Dieses auffällige Halsband zeigt sich nur bei den Männchen.
    • Die Gesamtkörperlänge beträgt maximal vierzig Zentimeter, wobei der Schwanz etwas länger ist als der Rest des Körpers.
    • Der Halsbandsittich hält sich gerne in menschlichen Siedlungen auf, wo er hohe Bäume in Park- und Grünanlagen sowie auf Friedhöfen bevölkert. In Mitteleuropa siedeln sich freilebende Populationen bevorzugt in Schwärmen auf Platanen, Eschen oder Eichen an, die sich auch am Rande stark befahrener Straßen befinden können.
    • Sie sind sehr gesellige Tiere, die sich zum Schlafen und Brüten in größeren Gemeinschaften aufhalten und beim Versammeln in den Abendstunden gut beobachtet werden können. Dann ist auch ihr lautstarkes Geschrei zu vernehmen.
    • Der Halsbandsittich ernährt sich hauptsächlich pflanzlich. Neben Baumrinde, Knospen, verschiedenen Sämereien und Nüssen sowie Früchten und Beeren erbeutet er gelegentlich jedoch auch kleinere Insekten und deren Larven.
    • Im dritten Lebensjahr wird der Halsbandsittich geschlechtsreif und brütet jedes Jahr ab März oder April.
    • Das Nest wird in einer Baumhöhle angelegt, die oft von anderen Vogel- und Tierarten übernommen und mit den kräftigen Schnäbeln erweitert wird.
    • Die Lebenserwartung des Halsbandsittichs beträgt etwa zwanzig Jahre.
    • Aus Züchtungen sind viele unterschiedliche Varianten, darunter auch kräftig blaue Halsbandsittiche hervorgegangen.


  • Nymphensittiche

    Lateinischer Name: Nymphicus hollandicus

    Weitere Namen: Kakadusittich
    Klasse: Vögel
    Größe: 30 - 35cm
    Gewicht: 80 - 110g
    Alter: 10 - 20 Jahre
    Aussehen: graues Federkleid, gelbe Gesichtsmaske, orange-roter Fleck an beiden Ohren
    Geschlechtsdimorphismus: Ja
    Ernährungstyp: Körnerfresser (granivor)
    Nahrung: Samen und Körner unterschiedlichster Pflanzen
    Verbreitung: Australien



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    Nymphensittich

    ursprüngliche Herkunft: Australien
    Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
    Lebensraum: unspezifisch
    natürliche Feinde: Schlangen
    Geschlechtsreife: gegen Ende des ersten Lebensjahres
    Paarungszeit: ganzjährig
    Brutzeit: etwa 21 Tage
    Gelegegröße: 3 - 6 Eier
    Sozialverhalten: Schwarmtier
    Vom Aussterben bedroht: Nein

    Interessantes über Nymphensittiche
    • Der Nymphensittich oder Nymphicus hollandicus beschreibt eine eigene Gattung innerhalb der Papageien, die nur eine einzige Art umfasst.
    • Die Wissenschaftler sind sich bis heute nicht einig darüber, ob der Nymphensittich zu den Kakadus oder den Sittichen gezählt wird.
    • Er besiedelt ausschließlich das Inland Australiens, wo er in trockenen offenen Landschaften ebenso anzutreffen ist wie in dichten Wäldern.
    • Der Nymphensittich ist ein äußerst geselliger Vogel, der in großen Schwärmen von bis zu fünfzig Individuen lebt. Diese sind durch eine nomadische Lebensform geprägt und durchstreifen außerhalb der Brutzeit weitläufige Gegenden.
    • In freier Wildbahn ernähren sich Nymphensittiche hauptsächlich von Hirse, verschiedenen Gräsern und Weizen. Während die Vögel auf dem Boden nach Nahrung suchen, hält ein Mitglied des Schwarms auf einem erhöhten Ort Wache, um im Falle eines Angriffes Warnrufe von sich geben zu können.
    • Der Nymphensittich wird maximal 35 Zentimeter lang und wiegt etwa hundert Gramm.
    • Die natürlichen Formen besitzen ein überwiegend graues Federkleid. Deutliche Erkennungsmerkmale sind die orangefarbenen runden Flecken auf den Wangen und die weißen Flügelspitzen. Bei den Männchen zeigt sich zudem eine auffällige zitronengelbe Gesichtsmaske.
    • Nymphensittiche besitzen eine sehr lange und spitz zulaufende Federhaube, die sie bei Erregung und anderen emotionalen Empfindungen aufstellen.
    • Der Nymphensittich ist dank seines freundlichen Wesens ein beliebter Volierenvogel, weshalb in den letzten Jahrzehnten durch Züchtung unzählige neue Varianten entstanden sind. Dies erschwert bei den domestizierten Formen die Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen.
    • Die Brutzeit ist sowohl in freier Wildbahn als auch in Gefangenschaft saisonunabhängig. In Australien bauen die Nymphensittiche gerne in Eukalyptusbäumen ihre Nester.
    • Das Weibchen legt darin bis zu sechs Eier ab, die es drei Wochen lang bebrütet. Die blinden Jungvögel verlassen die Nisthöhle nach vier weiteren Wochen und sind im Alter von drei Monaten selbstständig.
    • Nymphensittiche können bis zu zwanzig Jahre alt werden.
    • In Gefangenschaft ist auf Gruppen- oder mindestens Paarhaltung zu achten, da die äußerst geselligen Tiere in Einzelhaltung schwere Verhaltensstörungen entwickeln und sich selbst verstümmeln können.


  • Singsittiche

    Lateinischer Name: Psephotus haematonotus

    Kennzeichen:
    Länge: 27 cm
    Gewicht: 60-70 g

    Männchen:
    Kopf grün, Vorderkopf mit bläulichem Anflug, Nacken und Brust gelblichgrün, Oberrücken und Oberarmdecken braungrün, Unterrücken und Bürzel rot, Flanken blau. Handschwingen graubraun, Außenfahnen bis zur Mitte blau mit weißem Fleck innen, Armschwingen olivgrün mit weißem Rand, Flügelbug türkis. Oberschwanzdecken grün, Unterschwanzdecken grauweiß, Schwanzfedern grün mit weißen Spitzen. Schnabel schwärzlich, Iris braun, Beine grau.

    Weibchen:
    im Vergleich zum Männchen unscheinbar, Gefieder olivgrau, Kopf, Nacken, Kehle und Brust gelblich, weißer Unterflügelstreifen, kein roter Bürzel.



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    Singsittich

    Jungvögel: ähnlich den erwachsenen Vögeln, Farben matter. Durch den roten Bürzel sind die männlichen Jungvögel von den weiblichen bereits in der 3. Woche gut zu unterscheiden.

    Vorkommen: Südost-Australien

    Lebensraum:
    Offene grasbewachsene Landschaften und Baumbestand, Parks, Gärten

    Freileben:
    Paarweise und in kleinen Gruppen bis zu 20 Vögeln, dort wo Singsittiche häufiger vorkommen, auch in Schwärmen. Sie sind überwiegend auf dem Boden und suchen dort ihre Nahrung. Sie sind relativ standorttreu. Im Winter ziehen die Sittiche in wärmere Täler, wo die Nahrung besser zu finden ist. Eine Paarbildung bleibt über das geamte Vogelleben bestehen.
    Die Bruthöhle befindet sich in hohlen Ästen, Baumstümpfe, Zaunpfosten, Hauswände und Uferböschungen.

    Heimat: siehe Unterarten

    Unterarten:
    P. h. haematonotus, (Nominatform) südliches Queensland, Neusüdwales, Victoria, südöstliches Südaustralien P. h. caeruleus, Blasser Singsittich (ähnlich Nominatform), nur in einem isolierten Gebiet um das Eyresee-Becken im nördlichen Südaustralien bekannt.

    Haltung und Zucht:
    Haltung in großer Voliere oder Außenvoliere mit einem frostfreien Schutzraum. Sie nagen nicht viel. Frische Zweige sollten jedoch dennoch immer angeboten werden. Sie benötigen viel Bewegung.
    Sie sollten paarweise gehalten werden, da es unter Artgenossen zu Streitereien kommen kann. Sie eignen sich nur für die Käfighaltung, wenn ausreichend Freiflug geboten werden kann.

    Die Zucht:
    Auch während der Brutzeit sollte das Paar alleine gehalten werden, (Männchen oft sehr aggressiv). Singsittiche sollten erst ab einem Jahr (oder später) zur Brut zugelassen werden. Das Weibchen brütet alleine. Der Nistkasten kann ein Großsittichkasten oder ein Naturstamm sein.
    Nistkastenmaße: ca. 20x20x30 cm LxBxH
    Naturstamm Ø:: 25 cm
    Einschlupfloch Ø : 7 cm
    Bodenbelag: Sägespäne, Hobelspäne, Torf

    Brutzeit im März und April
    Das Gelege hat meist 4-7 Eier
    Brutdauer ca. 19 Tage
    Nestlingszeit ca. 30 Tage
    Selbständigkeit ca. zwei Wochen nach dem Ausfliegen

    Die Nahrung
    Körnerfutter (Glanz, verschiedene Hirsearten, Negersaat, Hafer, Weizen, Gerste, Hafer, Leinsamen, Wildsamen, wenige Sonnenblumenkerne), Keimfutter, Obst, Gemüse, Grünfutter, Beeren

  • Diamanttäubchen

    Das kleine, zierliche Diamanttäubchen (Stictopeleia cuneata) wird bereits seit 140 Jahren in Deutschland gehalten und – in der Zwischenzeit auch in einer Vielzahl von Farbvarianten – nachgezüchtet. Die Tiere stammen ursprünglich aus kargen Gebieten Australiens und suchen ihr Futter hauptsächlich am Boden. Ihre Stimme ist eher leise.



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    Diamanttäubchen

    Geschlechtsunterschiede
    Die Geschlechter unterscheiden sich nur geringfügig. Die Männchen zeigen einen ausgeprägten, intensiver rot gefärbten Hautring um das Auge und besitzen meist eine etwas kräftigere Statur.

    Verhalten
    Diamanttäubchen leben bevorzugt paarweise oder in kleinen Schwärmen. Eine Einzelhaltung ist eindeutig abzulehnen. Es sind auch gleichgeschlechtliche Paare möglich; bei einer Männchengruppe dürfen aber keine Weibchen in der Nähe sein! Beim Tod eines Tieres muss das verbliebene Tier wieder vergesellschaftet werden; dies geschieht anfänglich am besten mit Hilfe eines zweiten Käfigs, damit sich die Tiere langsam aneinander gewöhnen können. Diamanttäubchen sind tagaktiv; empfohlen wird eine Nachtruhe von mindestens 10 Stunden (ggf. abdunkeln).

    Verhaltensgerechte Unterbringung
    Die flinken Flieger benötigen viel Platz; ein Vogelzimmer mit einem Schlafkäfig ist daher die ideale Wahl. Alternativ wäre die Haltung in einem Vogelheim mit der Mindestgröße von 120 x 60 x 100 cm (Länge x Breite x Höhe) für ein Paar und zusätzlich täglich mehrere Stunden Freiflug möglich. Eine reine Käfighaltung ohne täglichen Freiflug wird dem Bewegungsbedürfnis der Tiere nicht gerecht und ist als tierschutzwidrig einzuschätzen.
    Die Voliere sollte an einer ruhigen, hellen Stelle ohne direkte Sonnenstrahlung stehen. Käfige müssen in einer Höhe von mindestens 0,80 m aufgestellt werden. Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 18 und 25 °C, die relative Luftfeuchtigkeit sollte bei 60% liegen. Plötzliche Temperaturschwankungen und Zugluft sind unbedingt zu vermeiden! Diamanttäubchen können auch ganzjährig in Freivolieren gehalten werden, wenn ein temperiertes Schutzhaus (mind. 10 °C) und ausreichend Schattenplätze vorhanden sind.
    Für die Einrichtung eignen sich Sitzstangen, Seile, Schaukeln u. ä. Die Sitzstangen – optimal sind Naturäste mit unterschiedlichen Durchmessern – sollten etwas federn, damit Gelenke und Füße der Tiere geschont werden. Einige höher angebrachte breitere Äste werden gerne als Schlafplatz angenommen. Die Sitzmöglichkeiten sollten so angeordnet sein, dass eine Verschmutzung durch herabfallenden Kot vermieden wird. Bei der Einrichtung ist stets darauf zu achten, dass noch ausreichend freier Raum zum Fliegen vorhanden ist. Flache (Ton-)Schalen mit staubfreiem Chinchillasand werden gerne als Sandbäder genutzt.
    Die Vögel benötigen täglich neue Beschäftigungsmöglichkeiten; diese werden u. a. in Form von frischen Naturästen gerne angenommen.
    Als Bodengrund eignen sich Hanfeinstreu oder andere saugfähige Materialien. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen empfehlen bei Zimmerhaltung eine gezielte Beleuchtung mit UV-Anteilen. Falls Leuchtstoffröhren zum Einsatz kommen, müssen diese flackerfrei sein (elektronische Vorschaltgeräte). Vögel neigen im Dunkeln zu Panikreaktionen und können sich dabei schwer verletzen; ein schwaches Orientierungslicht (Mondlicht) im Raum kann dies verhindern.

    Achtung:
    Spiegel, Plastikvögel und leicht verschluckbare Kleinteile sind als Spielzeug ungeeignet! Sandpapiermatten oder -überzüge, Rundkäfige, Käfige mit weißen Gittern sowie verzinkte oder mit Kunststoff überzogene Gitter sind ebenfalls tierschutzwidrig.

    Ernährung
    Gut geeignet sind kleine Sämereien, beispielsweise Wellensittich-, Exoten- oder Waldvogelmischungen. Um eine Verfettung zu vermeiden sollten diese nur wenige fetthaltige Sämereien enthalten. Da Diamanttäubchen bevorzugt vom Boden fressen, kann ihnen das Futter in Tonschälchen auf dem Boden angeboten werden. Sauberes Wasser muss immer vorhanden sein.
    Für eine gesunde Ernährung ist auch Frischfutter unverzichtbar, z. B. Gemüse (Karotten, Zucchini), Kräuter (Vogelmiere, Löwenzahn) und Obst (Äpfel).
    Gerne angenommen werden auch Keim- und Kochfutter. Zur Verdauung und für gesunde Knochen wird Kalzium – beispielsweise Sepiaschale oder loser Grit – benötigt. Frische Äste von Laubbäumen (z. B. Hasel, Weide, Birke) bieten Abwechslung. Während des jährlichen Gefiederwechsels (Mauser) benötigen die Vögel tierisches Eiweiß (z. B. etwas Ei- oder Weichfutter).

    Pflege
    Futter- und Trinkwassergefäße müssen täglich gründlich gereinigt werden. Mindestens einmal in der Woche müssen das Vogelheim und die Einrichtung gründlich gereinigt und ggf. desinfiziert sowie der Bodengrund komplett erneuert werden.
    Der Gesundheitszustand der Tiere muss täglich kontrolliert werden. Vögel zeigen ihr Unwohlsein erst spät, deshalb ist sofortiges Handeln unerlässlich! Kompetenter Ansprechpartner ist der Tierarzt. Häufige Krankheitsanzeichen sind Teilnahmslosigkeit, aufgeplustertes oder verschmutztes Gefieder, Gefiederlücken, Schlafen auf beiden Beinen und veränderter Kot. Bei Bedarf sind zu lange Krallen oder der Schnabel zu kürzen. Auch hier sollte der Tierarzt um Rat gefragt werden.

    Besonderheiten
    Diamanttäubchen produzieren zur Gefiederpflege Federstaub.
    Wie alle Tauben legen auch die Diamanttäubchen pro Gelege nur zwei Eier; allerdings kann die Eiablage mehrfach hintereinander erfolgen. Eine Nisthilfe sollte daher nur angeboten werden, wenn konkrete Zuchtabsichten bestehen und Abnehmer für die Jungtiere vorhanden sind.

  • Japanisches Mövchen

    Lateinischer Name: Lonchura striata var.domestica

    Allgemeines: Das Japanische Mövchen ist ein domestizierter Prachtfink, welcher sehr wahrscheinlich vom Spitzschwanz Bronzemännchen(Lonchura striata swinhoei) abstammt.Es ist der älteste domestizierte Kleinvogel überhaupt. Das Jap. Mövchen wurde in China gezüchtet. Seine Urväter sind außerdem verschiedene, südostasiatische Prachtfinkenarten. Von China kam es nach Japan und dann vor ca. 100 Jahren nach Europa. Hier wurden dann verschiedene Nonnen- und Bronzemännchenarten eingekreuzt. Festgestellt wurde dies durch DNA Analysen an Museumsbälgen, die dafür Federn lassen mussten. Es gibt viele Farbmutationen und vor allem in Japan viele Haubenformen. Mischlinge aus Verpaarungen mit anderen Lonchura Arten sind häufig fruchtbar.



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    Japanische Mövchen

    Haltung:
    Kann im Schwarm gehalten werden. Alle Geschlechter sind untereinander verträglich. Es gibt kein Revierverhalten. Niemals Einzelhaltung. Sie schlafen gerne in geschlossenen Nester, die mit Kokosfasern, Heu usw. ausgepolstert werden. Vergesellschaftung auch mit Kanarien möglich. Jedoch sollten wenigstens 2 Japanische Mövchen vorhanden sein. Das Geschlecht spielt keine Rolle. Volierenhaltung im Sommer möglich. Mindestmaße Käfig/Zimmervoliere LxBxH: 80 x 70 x 70. Ausreichend für 4 Tiere. Die Voliere sollte mit Naturästen ausgestattet sein. Äste von Obstbäumen bevorzugt. Bitte vorher mit kochendem Wasser übergießen und gründlich abschrubben. Möglichst in verschiedenen Dicken, damit die Vögel Fußgymnastik machen. Viel Tageslicht und frische Luft, im Winter eine Birdlampe installieren, die ein Tageslichtspektrum hat. Die Tiere können bei schönem Wetter auch ins Freie. Aber niemals in die pralle Sonne,immer für Schatten sorgen. Sehr empfindlich sind sie gegen Zugluft. Also beim Lüften immer aufpassen und die Voliere abdecken.

    Futter:
    Exotenmischung, halbreifes Getreide wie Dinkel, Weizen, Hirse( Hühner- oder Fadenhirse ), Keimfutter, Eifutter ( Brutzeit und Mauser ), Grassamen, Vogelmiere, Körner aus Gurken, ungespritztes Obst, Kräuter, Löwenzahn, Vogelgrit, fisches Wasser.

    Brut:
    Brut nur in Paarhaltung möglich, weil sonst alle Tiere im gleichen Nest brüten wollen, was zu Beschädigung der Eier führt. Sie brüten im geschlossenen Kasten oder Korb. Zum Auspolstern wird gerne Kokosfaser benutzt. Tagsüber wechseln sich die Eltern ab, Nachts brüten Beide.

    Achtung:
    Niemals Jungvögel unter 12 Monaten brüten lassen !!Das kann zu Verlusten führen.Daher bei jungen Tieren kein Nest in die Voliere hängen.
    Gelege : 4 -7 Eier
    Brutdauer : 12 - 14 Tage

    Die Jungvögel werden mit ca. 3 Wochen flügge. Mehr als 2 - 3 Bruten pro Jahr sollte man den Tieren nicht zumuten. Daher dann das Nest entfernen,sparsam ernähren ( nur Saaten ), kein Eifutter, Lichtmenge herunterfahren .Evtl. kann man auch die Eier gegen Plastikeier austauschen. Die Tiere dann trotzdem ca. 14 Tagen auf den Plastikeiern brüten lassen. Falls sie das Gelege dann nicht selbst aufgeben, das Nest mit den Plastikeiern nach spätestens 21 Tagen entfernen. Diese Ersatzeier gibt es im Zoohandel. Während der Brut sollte man abwechslungsreich füttern und auch Eifutter reichen. Ebenso Kalk anbieten, wie Kalkstein, Sepiaschale und gekochte, zerstoßene Hühnereischale. Die Henne braucht zur Eierproduktion viel Kalk und Mineralien.
    Japanische Mövchen werden gerne als Ammen für die Aufzucht von heiklen, anderen Vögeln benutzt. Sie brüten zuverlässig und ziehen die Jungen vorbildlich auf. Selbst fremde, flügge Vögel werden mitgefüttert. Ältere Jungvögel beteiligen sich sogar an der Fütterung der jungen Geschwister. Doch sollte die Ammenzucht eine Ausnahme sein und nur im Notfall gemacht werden. Solch aufgezogenen Jungvögel sind fehlgeprägt. Das kann nicht der Sinn einer vernünftigen Zucht sein.

    Mauser:
    Meist im Spätsommer. Die Mauser ist keine Krankheit. Aber in der Zeit braucht der Vogel hochwertiges Futter, Kalk, Mineralien und Eifutter.

    Geschlecht:
    Hahn oder Henne? Das kann man bei den Japanischen Mövchen nur durch den Balzgesang der Hähne unterscheiden. Dabei streckt der Hahn den Kopf und bewegt ihn Hin und Her. Der Schnabel wird aufgesperrt und meist plustert er sich dabei auf.

    Lautstärke und Temperament:
    Mövchen sind eigentlich relativ leise Tiere. Selbst der Gesang des Hahns ist nicht laut. Es sind sehr friedliche, leise Hausgenossen, die dicht aneinandergekuschelt schlafen und dabei oft die Füßchen ineinander verharken. Sie sind nicht mit Zebrafinken zu vergleichen, die laut und recht ruppig werden können und zum Beispiel auch Kanarien bei der Brut stören.

    Farbschläge:
    Einige Beispiele sind gescheckte Tiere, geperlte, nougatfarbige, Falben usw... Hauben kommen auch vor.

    Fazit:
    Japanische Mövchen sind sicherlich Vögel für Anfänger in der Prachtfinkenhaltung, nicht unbedingt für Anfänger in der Vogelhaltung.
    Natürlich stellen sie, wie alle Tiere, Anforderungen an ihren Halte. Es gibt keine grellen Farben, aber genau das finde ich so reizvoll. Sie sind absolut liebenswerte Tiere.
    Bei weiteren Fragen stehe ich gerne im Forum dieser Homepage zur Verfügung und werde sie nach bestem Wissen beantworten.

  • Kanarienvögel

    Lateinischer Name: Serinus canaria

    weitere Namen: Kanarie
    Klasse: Vögel
    Größe: 10 - 14cm
    Gewicht: 15 - 25g
    Alter: 5 - 10 Jahre
    Aussehen: unterschiedliche Farben (gelb, rot, weiß, hellbraun) möglich
    Geschlechtsdimorphismus: Nein
    Ernährungstyp: überwiegend Samenfresser (granivor)
    Nahrung: Körner, Früchte, Gemüse
    Verbreitung: als Ziervogel weltweit
    ursprüngliche Herkunft: Kanarische Inseln, Madeira und auf den Azoren
    Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
    Lebensraum: warmes, trockenes Klima
    natürliche Feinde: Greifvögel
    Geschlechtsreife: nach drei bis fünf Monaten
    Paarungszeit: Februar - April; prinzipiell jedoch ganzjährig
    Brutzeit: 12 - 14 Tage
    Gelegegröße: 3 - 5 Eier



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    Kanarienvögel

    Sozialverhalten: Schwarmtier
    Vom Aussterben bedroht: Nein

    Interessantes über den Kanarienvogel
    • Der Kanarienvogel oder Serinus canaria forma domestica entwickelte sich durch Züchtungen aus dem Kanarengirlitz und beschreibt eine Art innerhalb der Sperlingsvögel.
    • Wie sein Name schon verrät, war der Kanarienvogel ursprünglich auf den Kanarischen Inseln, aber auch auf Madeira und auf den Azoren beheimatet.
    • Spanische Seefahrer entdeckten den Kanarengirlitz im 15. Jahrhundert, als sie die westafrikanischen Küsten entlang fuhren. Der charakteristische Gesang der kleinen Vögel erregte ihre Aufmerksamkeit und so brachten sie einige Exemplare von ihren Reisen zurück nach Spanien.
    • Die Züchtungsbestrebungen der letzten fünfhundert Jahre brachten bis jetzt etwa dreißig verschiedene Rassen von Kanarienvögeln hervor.
    • Im Vergleich zu seinem wilden Vorfahren ist der Kanarienvogel mit einer Körperlänge von zehn bis vierzehn Zentimetern etwas größer, wobei auch Rassen existieren, die bis zu 20 Zentimeter lang werden.
    • Seine Statur zeigt den typischen Körperbau der Finken mit dem kurzen und spitzen, kegelförmigen Schnabel, dem runden Kopf und dem mittellangen Schwanz.
    • Die häufigsten Farben sind ein leuchtendes Orange und das typische Kanariengelb, wobei Züchtungen auch Vögel mit weißem, hellbraun gemustertem und rotem Gefieder hervorbrachten.
    • Kanarienvögel sind äußerst gesellige und tagaktive Tiere, die immer mindestens paarweise gehalten werden sollten.
    • li>Die Nächte verbringen sie an einem Ast sitzend, wohin sie sich tagsüber auch während ihrer Ruhephasen und zum ausgiebigen Putzen ihres Gefieders zurückziehen.
    • Artgenossen zeigen sich ihre Zuneigung, indem sie sich gegenseitig putzen oder miteinander schnäbeln. Grundsätzlich sind sie sehr verträglich, Streitigkeiten um Futter oder Sitzplätze sind kurzweilig und werden meist nur mit abgespreizten Flügeln, seltener mit Verfolgungsjagten ausgetragen.
    • Der melodische Gesang ist ein wichtiges Kommunikationsmittel, das schon frisch geschlüpfte Jungvögel beherrschen.
    • Während der Balz im Frühjahr ist der Gesang der Männchen noch deutlicher wahrzunehmen.
    • Nach der Paarung baut das Weibchen sein Nest und legt darin bis zu fünf hellblaue Eier ab. Während des Brütens wird es vom Männchen mit Futter versorgt.
    • Nach zwei Wochen schlüpfen die Küken, die nach sechzehn Tagen das Nest verlassen und anschließend noch weitere zwei Wochen von den Eltern mit Futter versorgt werden.
    • Kanarienvögel können in Gefangenschaft handzahm werden, wenn sich der Besitzer intensiv mit ihnen beschäftigt.
    • Ihre Lebenserwartung beträgt etwa zehn Jahre, sie können in seltenen Fällen jedoch auch deutlich älter werden.


  • Goldbrüstchen

    Lateinischer Name: poraeginthus subflavus

    Länge: 9 cm
    Haltung: käfig, Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Verbreitung und Lebensweise:
    Das Goldbrüstchen ist ein sehr kleiner Prachtfink. Er stammt aus fast ganz Afrika mit Ausnahme dichter Regenwaldgebiete und Wüsten.
    An den Ufern der Gewässer ist es zu finden, vor allem zwischen hohen Gräsern und Schilf. Das Nest mit langer Röhre am Einschlupf wird in Grasbüschel oder in dichtes Gebüsch gebaut, oft auch in den Nester von Webervögeln.
    Bei der Balz hüpft das Männchen nicht mit einem Halm im Schnabel, sondern sträubt sein Gefieder und verneigt sich nach beiden Seiten.



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    Goldbrüstchen

    Beschreibung:
    Das Goldbrüstchen-Weibchen trägt ein schlichteres Federkleid. Ihm fehlt das Orange an Brust, Bauch und Überaugstreif des Männchen.

    Haltungsbedigungen:
    Wegen seiner ansprechenden Färbung wird das Goldbrüstchen sehr gern gehalten. Seine Zucht gelingt recht leicht. Gern richtet das Pärchen sein Nest in einem Peddingrohr-Körbchen für sich her. Nach 12 bis 13 Tagen Brutdauer sind die meistens 4 bis 5 zuerst rosig nackten Jungen da. Sie brauchen etwa 20 Tage bis zum Flüggesein.

    Fütterung:
    Kleine, vor allem gekeimte, Hirse und Samen der Wildkräuter sowie viel tierische Nahrung sind für die Aufzucht der Jungen erforderlich.

    Verhalten und Gesang:
    Goldbrüstchen werden meistens schnell sehr zutraulich. Sie sind robust und können während der wärmeren Jahreszeit in die Gartenvoliere.
    Einfache, leise Rufe lassen die Goldbrüstchen fast ständig hören.
    Das Männchen singt, vor allem morgens und abends, laut und unermüdlich sein "Zilp Zilp Zalp".

  • Kleiner Kubafink

    Lateinischer Name: Tiaris canora

    Größe: 9 cm
    Haltung: Käfig, Innenvoliere
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Verbreitung und Lebensweise:
    Der Kubafink ist auf der gleichnahmigen Insel und auf der benachbarten Isla de Pinos beheimatet. Er bewohnt das Unterholz der Waldränder, lichtes Gebüsch der Feldränder, Parks und Gärten. Das Kugelnest mit engem Einschlupf wird aus Gräsern, Moosen, Fasern, Haaren und Federchen gebaut. Das Weibchen brütet die 3 bis 4 blassgrünen Eier aus, die rotbraune Punkte tragen.



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    Kleiner Kubafink

    Beschreibung:
    Das Weibchen ist an der grau rotbraunen Maske und an dem nicht so leuchtend gelben Kragenband des Männchen zu erkennen.

    Haltungsbedigungen:
    Dieses Energiebündel kann gut in einem großen Käfig oder in einer Zimmervoliere gehalten werden. Anderen Gefiederten gegenüber ist er völlig friedlich.
    Bei der Fütterung der Jungen hilft das Männchen fleißig mit, die nach 12 bis 15 Tagen (je nach Brutfestigkeit) schlüpfen und unterschiedlich zwischen 13 und 19 Tagen (je nach Futterangebot) das Nest verlassen. Zehn Tage später sind sie selbstständig. Die Mutter brütet dann in vielen Fällen schon wieder, denn die Kubafinken reihen oft eine Brut an die andere.

    Fütterung:
    Ein Exoten-Mischfutter, Kolbenhirse und Keimfutter sind wichtig, alles auch gekeimt, ferner Grünes, gerade für die Nestlinge. Sie brauchen dafür in den ersten Tagen viel Lebendfutter. Dabei nehmen sie von Blattläusen bis Mehlwürmern alles, auch ein insektenhaltiges Weichfutter.

    Verhalten und Gesang:
    Das Männchen jagt und bekämpft alle anderen Männchen seiner Art. Es singt während der Balz seine Auserwählte feurig mit schnellen, hübschem Zwitschern an. Seine Lockrufe sind leises "zizibie".

  • Binsenastrild

    lateinischer Name: Bathilda ruficauda

    Größe: 11 cm
    Haltung: Käfig, Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Verbreitung und Lebensweise:
    Die Binsenamadine ist im Norden und Osten Australiens zu Hause. Vögel der Nominatform leben im Osten, in Queenland und im Grenzgebiet zu Neu-Süd-Wales.
    Sie kommen auch in auch in Gärten und Parks. Dagegen sind die Vögel der Unterart B.r. clarescens von der Kap-York-Halbinsel über das Nord-Territorium und West-Australien verbreitet, jeweils nur im Norden. In Binsen-, Schilf- und hohen Grasständen finden sie ihre Biotope. Auch bei feuchten Reis- und Zuckerrohrpflanzungen haben sie sich angesiedelt.



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    Binsenastrild

    Beschreibung:
    Die abgebildeten Vögel gehören der Unterart "clarescens" an. Sie haben die kräftigeren Farben. Das Männchen hat eine sehr große rote Maske, die neben dem Scheitel auch das Kinn betrifft. Beim Weibchen ist es bis zum Schnabel graugrün und mit weißen kleinen Punkten geschmückt.

    Haltungsbedigungen:
    Binsenastrilde werden einfach und gern gehalten. Sie brüten bereitwillig in Nistkörbchen und -kästen. Die 5-6 Jungen wachsen nach einer Brutdauer von 14 Tagen schnell heran, sind mit 21 Tagen flügge und 2 bis 3 Wochen später selbstständig.

    Fütterung:
    Außer einem Hirse-Glanz-Gemisch mögen sie gerne Kolbenhirse und halbreife Grassamen. Auch Grünfutter ist beliebt, so die Vogelmiere und Löwenzahn.
    Sie nehmen zur Aufzucht der Jungen viel tierische Nahrung und Weichfutter an.

    Verhalten und Gesang:
    Binsenamadinen sind lebhaft, friedlich und bald vertraut. Sie rufen leise "pit", zur Warnung laut "zik". Der Gesang ist ein kürzeres oder längeres Flöten und Trillern, das mit einem schnellen Schnurren endet.

  • Gouldamadine

    Lateinischer Name: Chloebia gouldiae

    Größe: 13 bis 15 cm
    Haltung: Käfig, Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Verbreitung und Lebensweise:
    Die Gouldamadine lebt in den Savannen im Norden Australiens. Dabei bevorzugt sie die Eukalyptus-Baumgruppen in der Nähe von Wasserläufen. Dort findet sie Nisthöhlen in modernden oder ausgebrannten Bäumen, Schatten sowie Gelegenheiten zum Trinken und Baden. Am Ende der Regenzeit gibt es genügend viele reifende Grassamen, sodass die Paare mit der Brut und Aufzucht ihrer Jungen beginnen können. Als gesellige Vögel versuchen sie, ihre Nester so nahe wie möglich beieinander zu haben.



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    Gouldamadine

    Beschreibung:
    Es gibt bei der Gouldamadine 3 Kopffarben: rot-, schwarz- und gelbköpfig. Sie sind ganz von alleine im Freileben entstanden. Auch die Weibchen zeigen die gleichen Gefiedermuster und Kopffarben, die Farben sind aber schwächer als bei den Männchen.

    Haltungsbedigungen:
    Die Gouldamadine ist einfach zu halten und zu züchten. Das Nest wird am liebsten aus Kokosfasern in einen großen Wellensittich-Nistkasten gebaut. Nach einer Brutdauer von 14 Tagen schlüpfen die Jungen. Bei der Brut und Aufzucht der Nestlinge wechseln sich beide Eltern ab. Wenn die Jungen das Nest verlassen sind sie 21 bis 23 Tage alt. Vom Vater gefüttert, sind sie 2 Wochen später selbstständig.

    Fütterung:
    Selten nehmen Gouldamadinen tierische Nahrung zu sich, sondern Hirse und Glanz, auch als Keimfutter, ferner Kolbenhirse, Wildkrautsämereien und Grünes.

    Verhalten und Gesang:
    Hüpfen und Verbeugen voreinander ist ein Ritual der Balz. Die Rufe sind "sitt-sitt", der Gesang ein schleifendes, wisperndes Zwitschern.

  • Ringelastrild

    Latenischer Name: Stizoptera bichenovii

    Größe: 10 cm
    Haltung: Käfig, Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Herkunft und Verbreitung:
    Der Ringelastrild kommt im östlichen Australien in der weißbürzeligen Form vor. Im Norden lebt er dagegen als Schwarzbürzeliger Ringelastrild. Er ist auch als Gitterflügelastrild bekannt, da seine Flügel so gezeichnet sind. In den hohen Eukalyptus- und Grasständen wird er in kleinen Flügen angetroffen, oft in Wassernähe.



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    Ringelastrild

    Beschreibung:
    Es ist nicht leicht, Männchen und Weibchen bei Ringelastrilden zu unterscheiden. Das einzige sichere Erkennungskennzeichen des Männchens ist ein kurzer Gesang.

    Haltungsbedigungen:
    Zu den lebhaftesten Prachtfinken gehört der Ringelastrild, der zwar in einem Meterkäfig gehalten werden kann, doch erst in einer Voliere so richtig auflebt. Ein eingespieltes Paar zieht in einem Nistkasten oder Körbchen seine 4 bis 6 Jungen nach einer Brutdauer von 13 Tagen zuverlässig auf.

    Fütterung:
    Eine Hirse-Glanz-Mischung, dazu Gras- und Wildkrautsamen. Keim- und Grünfutter sind Grundnahrung. Zur Aufzucht der Jungen ist tierische Nahrung erforderlich.

    Verhalten und Gesang:
    Das Männchen hüpft auf einem Zweig mit oder ohne Halm im Schnabel bei der Balz in großen Sprüngen auf das Weibchen zu. Dabei singt es und kehrt dem Weibchen den Schanz zu. Der Gesang, nur vom Männchen zu hören, ist leises und wenig abwechselndes Gezwitscher. Die Lockrufe beider Geschlechter sind lang gezogene "tjaaa" oder "tääät", die Kontaktrufe hören sich wie "tätätä" an. Als Warnlaut ist ein kurzes "teck" zu hören, bei Erregung mehrfach gereiht.

  • Mosambikgirlitz

    Lateinischer Name: Ochrospiza mozambica

    Größe: 12 cm
    Haltung: Käfig, Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Verbreitung und Lebensweise:
    Der Mosambikgirlitz ist von West- bis Ost- und Südafrika zu Hause. Nur die Wüsten und die Regenwälder meidet er. Lebt in Savannen, lichten Waldgebieten, in Plantagen, Parks Gärten und an Feldrändern. Außerhalb der Brutzeit zieht er in Familienverbänden oder kleinen Schwärmen umher, um Grassamen, Hirse sowie die Blüten und Samen vieler Korbblüter auf den Halmen oder am Boden zu suchen.



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    Mosambikgirlitz

    Beschreibung:
    Beim Mosambikgirlitz ist das Weibchen sehr leicht an den grauen Flecken zu erkennen, die wie eine Perlenkette quer über der Kehle verlaufen. Die Kehle des Männchens dagegen ist rein gelb. Es besitzt nur die dunklen Bartstreifen.

    Haltungsbedigungen:
    Weil friedlich,kann er meistens mit anderen Vögeln zusammen gehalten werden. Aggressiv wird er nur in Balz und Brut. Dann ist das Paar in einem großen Käfig besser alleine untergebracht. Meistens werden nur 4 Eier gelegt. Nach 13 bis 14 Tagen Brut schlüpfen die Jungen, die mit 16 bis 18 Tagen bereits das Nest verlassen. Sie sind dann schon sehr fluggewandt, werden aber noch 2 bis 3 Wochen lang vom Vater gefüttert.

    Fütterung:
    Ernährt werden kann der Mosambikgirlitz wie die meisten Prachtfinken mit Hirse und Glanz, auch gekeimt, ferner mit wenig Lebendfutter. Grünes, Gras- und Wildkrautsämereien mag er sehr gern.

    Verhalten und Gesang:
    Außerhalb der Brutzzeit besteht wenig Paarzusammenhalt. Trotzdem singt das Männchen auch dann sehr fleißig sein kräftiges, melodisches Trillern. Die Lockrufe sind gereihte Klingellaute. 

  • Stieglitz (Mischung)

    Größe: 12 bis 13 cm
    Haltung: Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: schwierig
    In Haltung: selten

    Bei diesem Vogel handelt es sich um eine Kreuzung aus Stieglitz und Kanarienvogel.
    Ich kann derartige Verpaarungen nicht gut heißen.
    Die Mischlinge sind unfruchtbar.
    Der Vogel wurde aus einer schlechten Haltung zu uns gebracht.

  • Rotkopf- Papageiamadine

    Lateinischer Name: Amblynura psittacea

    Größe: 12 cm
    Haltung: Käfig, Voliere mit Außenteil
    Futter: Körnerfutter
    Zucht: einfach
    In Haltung: häufig

    Verbreitung und Lebensweise:
    Die Rotkopf-Papageiamadine ist auf Neukaledonien zu Hause, einer Insel, die nur einen "Katzensprung" von Australien entfernt liegt. Dort bewohnt sie vielerlei Lebensräume wie Waldränder, Lichtungen, Sekundärwald und hat Plantagen, Weg- und Feldränder, Gärten und Parks für sich entdeckt.



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    Rotkopf-Papageiamadine

    Beschreibung:
    Die Geschlechter sind gleich gefärbt und fast nur durch das lang anhaltenden Zirpen des Männchens zu unterscheiden. Männchen haben meistens ein paar rote Federn am Bauch.

      Haltungsbedigungen:
    Sie zeigen sich weniger scheu als andere Papageiamadinen, sollten aber auch viel Flugraum in einer Voliere haben. Die Jungen schlüpfen nach 14 Tagen und verlassen das Nest mit 20 bis 22 Tagen. Zwei bis drei Wochen später sind sie futterfest.

      Fütterung:
      Sie sollten verschiedene Hirsesorten und Glanz bekommen. Da die Rotkopf-Papageiamadine gerne Hanf und  andere ölhaltige Samen aufnimmt, sollte sie diese nicht bekommen. Der Grund hierfür ist ihre sehr leichte Verfettung. Keimfutter, Obst, Grünes und Wildkrautsamen helfen, sie schlank und munter zu erhalten. Zur Aufzucht der Jungen ist vielseitiges Tierisches nötig. Neben frisch gehäuteten oder zerschnittenen Mehlkäferlarven bieten sich Puppen der Rasenameisen und Wiesenplankton an.

      Verhalten und Gesang:
    Die Paarung wird durch eine lange Hetzjagd eingeleitet. Das Männchen gibt sich, auch dabei, durch einen Triller zu Anfang und einem lang gezogenen Zirpen zu erkennen. Sonst rufen die Vögel "zit-zit" oder metallisch "tirr".

    Bei der abgebildeten Rotkopf-Papageiamadine handelt es sich um eine Zuchtform. In freier Wildbahn ist der Vogel grün mit der roten Gesichtsmaske. 

  • Rosellasittich

    Lateinischer Name: Platycercus eximius eximius (Nominatform)

    Englischer Name: Eastern Rosella

    Französischer Name: Perruche omnicolore

    Spanischer Name: Perico multicolor

    Herkunft: Australien

    Status Freiland: Häufig

    Status Menschenobhut: Sehr häufig. 

    Mindesthaltungstemperatur: 0 Grad

    Größe: 33 cm

    Ringgröße: 6,5 mm

    Gelege: 4-6 Eier

    CITES: nein



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    Rosellasittich

    Geschlechtsunterschiede: 
    Weibchen kleiner, mit matteren Farben
    Haltungsansprüche:
    Mindestens 4 m lange Voliere, die Vögel fliegen sehr gerne, bei frostfreiem Schutzraum auch im Winter in der Außenvoliere zu halten. Sie sitzen gerne auf bewachsenem Volierenboden und suchen nach Futter. 
    Ernährung:
    Samenmischung für Großsittiche, Kolbenhirse, Obst- und Gemüsemischung, auch Kleinsämereien und Wildkräuter, regelmäßig Löwenzahn, Vogelmiere und andere ungespritzte Grünpflanzen, Beeren wie Feuerdorn oder Weißdorn, auch Hagebutten.
    Zucht:
    Gelingt sehr häufig, hochformatigen Nistkasten anbieten. 
    Besonderheiten:
    Keine lauten Papageien, pfeifen flötenähnlich, regelmäßig Wurmkuren durchführen, da anfällig. Drei Unterarten, wobei sich der Prachtrosella, P.e. ceciliae, druch ein dunkleres Rot, goldgelbe Rücken- und Schulterfedern sowie die Größe (33 cm) unterscheidet, der tasmanische Rosella, P.e. diemenensis, hat einen deutlich größeren weißen Wangenfleck. Unbedingt unterartenrein züchten. Darauf wurde sehr oft nicht geachtet, sodass viele Tiere nicht eindeutig zuzuordnen sind. 
    Inzwischen in zahlreichen Farbmutationen wie ganz rote, Lutino, Isabell, Weißflügel.
     
     


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